Pressemitteilung Juli 2015

Große Resonanz beim Säure-Basen-Vortrag von Roland Jentschura

Rund 150 Zuhörer haben sich am 9. Juni in Düsseldorf über die Wichtigkeit der Säure-Basen-Balance informiert

Im Rahmen der Eröffnungswoche im Vitalis Gesundheitszentrum Düsseldorf war am 9. Juni der Dipl.-Oecotrophologe Roland Jentschura zu Gast. Der Ernährungsberater und Autor zahlreicher Ratgeber begeisterte rund 150 Zuschauer mit seinem Vortrag: „Was haben Kalorien und Säuren gemeinsam? – Beide machen dick und krank!“

Roland Jentschura mit Dirk Wollny vom Vitalis Gesundheitszentrum.

Die wenigsten Menschen sind sich der Ursachen und Folgen einer Übersäuerung bewusst. Die Symptome einer Übersäuerung sind als solche nahezu unbekannt. „Du bist, was du isst!“ hat zwar fast jeder schon mal gehört, bringt es aber nicht mit seinen Problemen in Verbindung.
Die Ernährung ist heute alles andere als natürlich: Weißmehl, raffinierter Zucker, Süßigkeiten, Fertiggerichte, konzentrierte Säfte, Soft- und Energydrinks sind reich an Kalorien und Säuren, aber arm an basenbildenden Vitalstoffen. Der hohe Konsum an tierischen Produkten und Fleisch in minderwertiger Qualität, sowie diverse Zellgifte wie Alkohol oder Nikotin belasten die Säure-Basen-Balance. Roland Jentschura klärt auf: „Auch wenn davon im Blut kaum etwas messbar wird, zeigen sich erste Symptome einer Übersäuerung in Problemen wie ständiger Müdigkeit, einer geringen Belastbarkeit, häufigen Infekten, Gereiztheit, Schmerzen oder einer schlechten Durchblutung. Der heutige Bewegungsmangel und die entsprechend schwache Muskulatur fördern zusätzlich die Übersäuerung, denn dadurch zirkuliert das Blut, relativ gesehen, zu langsam und die Säuren werden nur unzureichend abtransportiert.“

Zu viele Säuren im Körper sind ein Risikofaktor für chronische Erkrankungen wie Hypertonie, Insulinresistenz, Osteoporose sowie Rheuma, Nieren- oder Blasensteine. Die Puffersysteme und die Ausscheidungsorgane wie Nieren, Darm und Lunge sind mit dem heutigen Übermaß an Säuren und Schadstoffen zunehmend überlastet. Aber die lebenswichtige Säure-Basen-Balance muss unter allen Umständen erhalten bleiben. Insbesondere der pH-Wert des Blutes muss immer zwischen 7,35 und 7,45 liegen, denn nur so kann es optimal zirkulieren und seine lebenswichtigen Funktionen erfüllen. Unser Säure-Basen-Haushalt ist also gezwungen, die nicht ausgeschiedenen Säuren und Schadstoffe irgendwie zu verstoffwechseln.

Was hat eine Übersäuerung mit Cellulite oder Gelenkbeschwerden zu tun? Roland Jentschura weiß es: „Ein erstes Übermaß an Säuren wird zum Schutz der Balance im Bindegewebe zwischengespeichert, um später in den sogenannten Basenfluten wieder ausgeschieden werden zu können. Findet das nicht statt, so setzen sich die Säuren zum Beispiel in den kollagenen Fasern oder in den Faszien fest und verdrängen dabei das in den Geweben gebundene Wasser. An den Oberschenkeln und Oberarmen führt das dann zu harten Strukturen und „Dellen“. In den Gelenken und in den Bandscheiben geht die mechanische Pufferfunktion durch das Wasser langsam verloren. Die Gelenke reiben zunehmend aufeinander. Die Sehnen und Bänder werden immer steifer, verkürzen sich, verlieren ihre Elastizität und Stabilität. Immer häufiger kommt es zu Muskelkater, zu Entzündungen und Rissen oder Bandscheidenvorfallen.“

Man teilt die Menschen grob in drei Stoffwechseltypen ein, je nach dem, wie sie mit der Übersäuerung umgehen:

Der „Ausscheider“ bekommt insbesondere Haut- und Schleimhautprobleme. Das Schwitzen, der Körpergeruch und das Hautjucken nehmen zu, schlimmstenfalls kommt es zu Gürtelrose und Neurodermitis. Die Talgdrüsen werden „hyperaktiv“. Die Haut wird immer fettiger. Es kommt zu immer mehr Pickeln, Akne, Ekzemen usw. Die Hautzellen teilen sich immer schneller. Die Folge sind Schuppen, Schuppenflechte oder extreme Hornhaut. Wunden heilen schlecht oder es kommt zu offenen Stellen, Sodbrennen und bei Frauen zu Menstruationsbeschwerden.

Der „Strukturverzehrer“ leidet zunehmend unter entzündlichen Prozessen und häufigem Muskelkater. Säuren ätzen und greifen die Gewebe und die Nerven an. Die Magenschleimhautentzündung wird zum Magengeschwür, der Darm und auch die Bauchspeicheldrüse können sich entzünden ebenso wie die Gelenke, Sehnen und Bänder. Gleichzeitig versucht er natürlich auch das Übermaß an Säuren mit Mineralstoffen aus seinem Bindegewebe, seiner Haut, seinen Haaren, Zähnen, Sehnen, Bändern, Gelenken und Knochen zu neutralisieren. Diese Entmineralisierung führt bis hin zu Sehnen- und Bänderrissen, Bandscheibenvorfällen, Gelenkverschleiß, Ermüdungsbrüchen und Osteoporose.

Der „Ablagerer“ speichert neutralisierte Säuren, umhüllt mit Fett und verdünnt mit Wasser, bevorzugt im Speichergewebe seiner dann wachsenden und immer hartnäckiger werdenden Problemzonen. Säuren gehen schlimmstenfalls vierfach ins Gewicht. Hier hilft dann auch kein Training und kein Kalorienzählen, um sie abzubauen, sondern nur eine gezielte Entsäuerung und Entschlackung. Bei einer fortschreitenden Übersäuerung können zum Beispiel Arteriosklerose, Nieren-, Blasen- und Gallensteine, Rheuma, Gicht und andere Krankheiten entstehen.

Und was kann man dagegen tun? „Training auf der Basis einer gezielten Entsäuerung und Entschlackung, kombiniert mit einer vitalstoffreichen Ernährung – das ist der konzeptionelle Ansatz für dauerhaften Erfolg und Freude beim Sport. Die Vorteile des Trainings sind deutlich stärker, wenn der Organismus in der Säure-Basen-Balance ist. Darüber hinaus liefert die „basische“ Ernährung die notwendigen Bausteine zur Regeneration – für straffe Gewebe, stabile Gelenke, starke Knochen und eine gute Figur“, so Roland Jentschura. Gute Ernährung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine optimale Säure-Basen-Balance.

Die Ernährung sollte zu gut 80 Prozent pflanzlich, vitalstoffreich und basenüberschüssig sein, also reichlich Gemüse, Salate, Sprossen, Nüsse, Samen und eine tägliche Portion Obst enthalten. Dadurch wird auch unsere Darmflora für eine gute Verdauung und ein starkes Immunsystem gut ernährt. Zu 20 Prozent brauchen wir „gute“ Säuren wie die Fettsäuren, z. B. im Leinöl. Ganz wichtig sind die essenziellen Aminosäuren und auch viele Vitamine sind Säuren, wie etwa das Vitamin C. Getrunken wird viel Wasser und basischer Tee, wie z.B. der 7x7 KräuterTee von P. Jentschura, der eine geeignete Zusammensetzung der besten basischen Kräuter enthält. Zudem schmeckt er sehr gut. Ein gutes Frühstück bietet mit wenigen Kalorien der gluten- und laktosefreie MorgenStund‘- Hirse-Buchweizen-Brei, individuell verfeinert und angereichert mit zwei bis drei Teelöffeln WurzelKraft, dem 100-Pflanzen-Granulat, (beides P. Jentschura) für einen perfekten basischen Einstieg in den Tag.

Außerdem empfehlen sich regelmäßige Fuß- und Vollbäder mit basischem Badesalz. MeineBase von P. Jentschura hebt den pH-Wert das Wassers auf ca. 8,5 und enthält eine Reihe von wertvollen Mineralien, die dem Körper über die Haut helfen, unerwünschte Säuren loszuwerden. Es gibt auch basische Wickel, Strümpfe und Stulpen, die man über Nacht tragen kann.

Das Team vom Vitalis Gesundheitszentrum Düsseldorf hat sich bereits vor einiger Zeit mit dem Vitality-Check der Verbesserung des Säuren-Basen-Haushaltes der Düsseldorfer Bevölkerung verschrieben und schon vielen dabei geholfen, ihren Körper wieder in Balance zu bringen. Dank der Kooperation mit Jentschura können die Düsseldorfer nun noch gezielter gegen ihre Übersäuerung vorgehen. Nach einer umfassenden Diagnose erhalten alle Übersäuerten im Vitalis das für sie passende Ernährungs- und Bewegungsprogramm.